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Dies schreibt BKK firmus über das südlichste Hotel Deutschlands:

Erschöpfung, Stress und Burn-out sind für viele Hardliner des Alltags längst kein Fremdwort mehr.
Wo früher noch zu hören war „Auf mich trifft das doch nicht zu!“, gönnen sich mittlerweile viele
beruflich Angespannte eine Auszeit zur Regeneration.
Bloß keinen Stress.

Fern von Verkehrslärm und Großstadthektik,
stilvolles Wohnambiente, Spa-Behandlungen
für Körper und Seele, kulinarische Höhepunkte
und schöne Natur sind dabei oft genannte Wünsche
und Bedingungen an einen gelungenen
Urlaub. Zu einem harmonischen Gesamtpaket
zusammengefügt, könnte das nächste Ziel der
Birgsauer Hof im Stillachtal bei Oberstdorf sein,
das südlichste Hotel Deutschlands. Mitten im
Naturschutzgebiet, absolut ruhig, kein Durchgangsverkehr,
10 km entfernt von Oberstdorf. Die
Fahrgenehmigung für die Durchfahrt durch das
Stillachtal bekommen nur Hotelgäste. Am Talende
angekommen, genießen Sie den faszinierenden

Panoramablick auf den Allgäuer Hauptkamm. Im
Sommer bietet die Region Wanderern, Mountainbikern
und Badefreunden viele Möglichkeiten
„frei Haus“. Ausflugsziele, wie der Bodensee oder
die Königsschlösser bei Füssen, liegen nur eine
Autostunde entfernt. Lassen Sie sich begeistern
von der wilden Romantik des Stillachtals.
Wellness, wohnen, gut essen
Ein wichtiger Faktor für die Entspannung ist der
Wohlfühl- und Vitalbereich mit Hallenbad (29 °C,
mit leicht solehaltigem Wasser und Wasserfall),
Massagen, Anwendungen und Saunabereich,
Kneippbecken, Whirlpool, Kosmetik und Liegewiese.
Die stilvolle Spa-Oase gewährt durch die
große Glasfront ständig einen Blick in die Natur
und auf die Berge. Eine fachkundige Wellness-Therapeutin
und einfühlsame Kosmetikerin hält ein vielseitiges
Angebot vitalisierender und entspannender
Behandlungsmethoden bereit, um Körper, Geist
und Seele in Einklang zu bringen. Sie stellt für die
Gäste auch individuelle Programme zusammen.
Ein weiterer wichtiger Grundstein für die Erholung
sind liebevoll, detailreich und gemütlich
eingerichtete Wohnräume: Einzel-, Doppel- und
Familienzimmer mit Dusche/WC, Sitzecke, TV,
Telefon, Radiowecker, Hotelsafe und überwiegend
mit Balkon. Und im Gourmetbereich schafft
Küchenchef David Schimetschke mit seinem Team ein
Qualitätsniveau, welches Feinschmeckerherzen
höher schlagen lässt. Die Speisekarte wechselt
je nach Saison und bietet Abwechslung für den
feinen Gaumen. Morgens ein Frühstücksbuffet
wie es sein soll: erfrischend und herzhaft mit
großer Auswahl. Und am Abend ein 4-gängiges
Wahl-Menü oder ein Essen „à la carte“; die Hotelküche,
die überwiegend einheimische Produkte
verarbeitet, hat für jeden Gourmet seinen „Gaumenkitzler“.

Diese Berichte finden Sie in Oberallgäu Kleinwalsertal Köche

Früher wanderten von Oberstdorf aus nur die Ausflügler das Stillachtal hinauf, heute
pilgern immer mehr Feinschmecker nach Birgsau. Es hat sich herumgesprochen, die
Küchencrew um Chefkoch Markus Nägele hat den Kurs geändert. Zunächst ganz behutsam.
Doch immer öfter stehen zwischen Wiener Schnitzel und Hirschbraten auch
Saiblingsfilets auf lauwarmen Trüffelkartoffelsalat oder rosa gebratener Lammrücken
auf Thymianjus auf der Speisekarte des Birgsauer Hof.

„Unsere Stammgäste wollen wir nicht abschrecken“,
beruhigt die Patronin des Hauses, Martina
Berktold-Thaumiller, „aber Stillstand ist der
Tod jeder Küche!“ Deshalb hat sie sich mit ihrer
Küchenbrigade zusammengesetzt und neue
Ziele entwickelt. „Natürlich ist es spannender
und auch als Koch erfüllender, mit jeder Speisekarte
neue Gerichte auszuprobieren“, freut
sich Markus Nägele über mehr Abwechslung
in seiner Küche, aber er will auch keinen der
Stammgäste vergraulen. „Viele Kunden kommen
wegen unseres Hirschbratens oder des
Wiener Schnitzels. Wenn das nicht auf der
Karte steht, fordern sie es dennoch, und dann
mache ich es auch gerne.“ Martina Berktold-
Thaumiller stimmt ihrem Küchenchef zu, ist
aber doch stolz, dass heute der Hirschrücken
auch mal mit Sesam überbacken ist, oder Gelbe
Bete dazu serviert werden. „Immer mehr Gäste
und auch Stammgäste, freuen sich über die
neue, kreative Abwechslung.“
„Es macht die gesunde Mischung“, sagen die
beiden wie aus einem Mund, „bodenständig,
regional – aber auch raffiniert und gesponnen.“
So stehen, neben der regional geprägten
Speisekarte, auch Lachs mit Kurkuma und
Rahmsauerkraut, gebratenes Zanderfilet mit
Ausflugslokal
mit engagiertem Küchenchef
Tomatenrisotto, oder ein Rotbarbenfilet mit
grünem und weißem Spargel an Kerbelschaum
im Angebot.
Aber keine Sorge, wildromantisch, wie der
„Birgsauer Hof“ liegt, so wild ist auch die Speisekarte
geblieben. Schließlich blickt der Küchenchef
aus dem Fenster in die Wälder rund
um das Stillach- bis zum Rappenalptal, wo sich
Hirsch und Gems „Gute Nacht“ sagen. Die Jäger
sitzen am Stammtisch, und wissen, was sie
geschossen haben. Hirschkeule, Hirschrücken
oder Gulasch von der Gems, das ist Pflichtprogramm.
Damit hat sich der Senior des Hauses,
Max Thaumiller, zu seiner Zeit als Metzger und
Koch einen Namen geschaffen. Auch Rinderfleisch
und Schweinefilet, von Tieren des Tals,
stehen nach wie vor auf der Karte. Heute allerdings
neben Carpaccio vom Rinderfilet mit
Trüffelöl oder gebratene Schweinefiletmedaillons
mit aufgeschlagener weißer Pfeffersoße.
Ihre größten Kritiker des neuen Kurses, die Senioren
Helga und Max, haben Markus Nägele
und Martina Berktold-Thaumiller, längst überzeugt.
Siegessicher lachen sie: „Kaum stehen
neue Gerichte auf der Karte, sind sie die Ersten,
die naschen.“
David Schimetschke I Hotel Birgsauer Hof I Oberstdorf

Früher wanderten von Oberstdorf aus nur die Ausflügler das Stillachtal hinauf, heute
pilgern immer mehr Feinschmecker nach Birgsau. Es hat sich herumgesprochen, die
Küchencrew um Chefkoch Markus Nägele hat den Kurs geändert. Zunächst ganz behutsam.
Doch immer öfter stehen zwischen Wiener Schnitzel und Hirschbraten auch
Saiblingsfilets auf lauwarmen Trüffelkartoffelsalat oder rosa gebratener Lammrücken
auf Thymianjus auf der Speisekarte des Birgsauer Hof.
Birgsauer Alpengasthof
Gastgeberin Martina Berktold-Thaumiller
Küchenchef David Schimetschke
Birgsau 9
D-87561 Oberstdorf
Tel. +49 (0) 8322 / 96 900
www.birgsauer-hof.de
Küchen-Öffnungszeiten
Freitag bis Mittwoch 11.30 bis 21.30 Uhr

Haus, Hof und Garten
Idyllisch liegt der Gasthof in einem langgezogenen Tal
hinter Oberstdorf. Wer auf der Terrasse des „Birgsauer
Alpengasthofs“ sitzt, die Natur und gutes Essen liebt,
wird nichts vermissen. Der Blick reicht rundum bis in die
Gipfel der Trettachspitze, Mädlegabel und Hochfrottspitze.
Im Winter wird der Jagertee in der Blockhütte serviert,
mit Liegestühlen im Schnee, oder das Menü im sonnigen
Wintergarten.
Regional mit frischem Wind
Hirschrücken mit hausgemachten Kräutergnocchi
Küchenchef Markus Nägele ist ein bodenständiger
Koch, trotzdem serviert er die regionalen
Lebensmittel gerne mit modernem Touch. Seine
täglichen Empfehlungen verraten sein Engagement:
Feldsalatröschen mit selbst gebeiztem
Hirschschinken, oder selbst gebeizter Lachs mit
Kaviar-Sauerrahmdip, rosa gebratener Hirschrücken
mit einer selbstgemachten Holunderbeerensoße
mit gerösteten Steinchampignons
oder auch Kalbfleisch mit Gemüse und raffinierten
Ravioli auf Trüffelsoße. Noch deutlicher
verraten das gebratene Wolfsbarschfilet auf
Zitronengras, oder der gebratene Zander mit
Ingwer-Risotto und Gemüse oder Perlhuhnbrust
mit Sherrysoße, wohin Nägele mit seiner
Küche steuert. – Gleichwohl garantiert er
mit der Patronin, Martina Berktold-Thaumiller:
„Unsere Klassiker der regionalen Küche wie Leberknödel,
Wilderer Teller oder selbst die knackige
Wildbratwurst gehören zum „Birgsauer
Hof“, wie der Biberkopf zum Rappenalptal.“

Martina Berktold-Thaumiller: „Ich wollte nie Chefin werden – jetzt bin ich es!“

Es ist, als wäre sie dafür geboren, doch
werden wollte sie es nie: „Der Gedanke
das Hotel zu übernehmen war mir fremd“,
sagt Martina Berktold-Thaumiller noch
heute, und ist jetzt doch die angesehene
Birgsauer-Hof-Wirtin. Wer im Internet
nach Stimmen zu dem südlichsten Hotel
Deutschlands sucht, stößt nur auf positive
Einträge: „Sehr engagiert geführter Familienbetrieb
mit herzlicher Atmosphäre.
Abwechslungsreiches Speiseangebot in
guter Qualität.“
Martina Berktold-Thaumiller deutet nach links
und rechts und sagt: „Hier steht das Haus, dort
das frühere Jagdhaus, dann noch ein Ferienhaus
und die Kapelle.“ Ihren Ort Birgsau hat
sie damit vorgestellt, mehr ist nicht! Sie kennt
jede Ecke in dem kleinen Fleck, sie ist hier groß
geworden, bevor sie als Hotelfachfrau nach Österreich
und Frankreich ging. „Da habe ich das
Hotelgeschäft von allen Seiten kennengelernt,
doch der elterliche Betrieb zuhause, den sollte
mein Bruder übernehmen.“ Der Tod ihres Bruders
rief sie aber wieder zurück, in das elterliche
Hotel, und da steht sie seither ihre Frau.
Südlich von Oberstdorf erstreckt sich ihre
Heimat, das Stillachtal. Wer den Fleck Birgsau
besucht, fährt oder wandert an der Stillach
entlang bis zu den fünf Häusern Birgsaus. Die
Kapelle hat es immerhin zu einem Eintrag im
Fremdenverkehrsregister von Oberstdorf gebracht:
„Sie enthält, außer einem beachtenswerten
alten Ölbild, auf dem Altar ein Triptychon
von Kunstmaler Alfred Gottwald, Bonn
(1938). Die farbenprächtigen Bilder stellen
die Muttergottes und die Heilige Nacht in der
Birgsauer Landschaft dar.“
Naturfreunde wandern der Ruhe wegen in das
südlichste Tal Deutschlands, Gourmets wegen
der Küche im „Birgsauer Hof“. Alles, was
hier wächst und gedeiht, und als Lebensmittel
schmeckt, steht in der Alpenwirtschaft auf der
Speisekarte. „In diesem idyllisch im Stillachtal
gelegenen Hotel mit Blick auf die Allgäuer Alpen
bietet man seinen Gästen wohnlich-funktionelle
Landhauszimmer. Liebevoll im alpenländischen
Stil gestaltete Gaststube“, urteilt der
Michelin-Führer.
Hubert Berktold wirft im Winter seine Blockhütte
an, serviert Birgsauer Wilderergeist und
Glühwein und stellt mitten in die Schneelandschaft
Liegestühle. Ehefrau Martina schaut
ihm zu. Es scheint, sie liebt heute ihre Rolle als
Patronin des renommierten südlichsten Hotels
Deutschlands. Im Restaurant lassen sich die
Gäste von Küchenchef Markus Nägele verwöhnen.
In Birgsau, da ist die Welt für Alpenromantiker
noch in Ordnung.